Es sind 161 Einträge vorhanden
Johannes Volk schrieb am 21.12.2009 um 16:29 Uhr
Hallo, großes Kompliment für diesen genialen Film.
Viele Grüße aus Speyer
Johannes Volk
Renate schrieb am 15.12.2009 um 20:43 Uhr
Selten mich ein Film so lange bewegt. Ich wollte ihn sofort noch einmal anschauen, um genau auf die Details achten zu können. Ganz großes Kino. Super Darsteller.
Michaela Kyllönen schrieb am 14.12.2009 um 21:45 Uhr
Bin auch heute noch betroffen vom Film gestern abend. Besonders hängen geblieben ist mir die Behandlung der Hebamme durch den Arzt, wieviel Gemeinheit eine Frau ertragen musste und dem nicht auskam, ebenso unterwürfig zu sein wie die Kinder. Heute undenkbar. Stimmt nachdenklich! Danke für den Film!
Victoria schrieb am 14.12.2009 um 20:15 Uhr
Es ist wirklich ein Meisterwerk gelungen! Unglaublich mit welchen Mitteln man auf dieses doch sehr schwierige Thema zurück greift! Herzlichen Glückwunsch auch für die unzähligen Auszeichnungen, die goldene Palme von Cannes und natürlich jüngst den Europäischen Filmpreis!
Schade finde ich dabei nur, das nie die Kinder bei den Entgegennahmen der Preise dabei sind, es ist doch schließlich eine deutsche Kindergeschichte und ein Film der gerade auch durch die Kinder etwas sehr Besonderes ist!
Ich drücke die Daumen für den Auslands Oskar und danke nochmals für diesen einfach unbeschreiblich beeindruckenden film!
Marek schrieb am 12.12.2009 um 00:25 Uhr
Mit dem Weißen Band hat Haneke ein sehr deutsches Gegenstück zu Bertoluccis sehr italienischem Novecento mit anderen Mitteln geschaffen. Wo es bei Novecento bunt und dick aufgetragen zugeht, bleibt Haneke formal und grau. Die unterschiedliche Wahl der Mittel spiegeln sich dabei in den entsprechend unterschiedlichen Resultaten der erzählten Geschichte: Die Spielarten des Totalitarismus in Form des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus.
Zieht man Bertolucci die Haut von Pathos und Lust an der Übertreibung ab und sublimiert Hanekes nüchterne Knöchernheit, kommen zwei Geschichten zum Vorschein, deren Mark sich gleicht und die beide auf ihre Art zu Meisterwerke der filmischen Geschichtsaufarbeitung sind. Und zwei Meisterwerke des Films im Allgemeinen sind sie ebenfalls.


