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Es sind 161 Einträge vorhanden

Anke

Ich hab den Film gestern gesehen. Ich war über zwei Stunden gefesselt, auch wenn er eher vor sich hin "plätscherte", war wütend, aufgewühlt über diese bigotten A...löcher von Arzt und Pastor. Das Ende jedoch fand ich enttäuschend. Man konnte sich zwar denken, wer für den Draht verantwortlich war, aber alle anderen Taten paßten nicht dazu und eine Auflösung wurde dem Zuschauer komplett vorenthalten. Ich hatte am Ende tatsächlich das Gefühl, ich wäre grad unaufmerksam gewesen und hätte die Aufklärung verpaßt. Dem war aber wohl nicht so. Schade. Insgesamt wirkte die Handlung auch manchmal etwas zusammenhangslos, nur angerissen aber nicht beendet, als hätte man das Interesse verloren und wollte sich nur schnell der nächsten Szene widmen. Insgesamt hatte ich mehr erwartet.

Im übrigen scheinen viele (auch der Regisseur?) anzunehmen, dass diese Verklemptheit, Bigotterie, Dummheit, Steifheit ein rein deutsches Problem der damaligen Zeit war? Nein, damals ging es in den Nachbarländern auch nicht anders zu. Und zwar schon seit mindestens 100 Jahren, deshalb kann ich eigentlich keinen Bezug zum erst Jahrzehnte später kommenden Faschismus erkennen.

Pat Smith

Als ich in 1989 das erste Mal Deutschland besucht habe, wurde mir bewusst, wie sehr mein Bild von den Deutschen von Filmen geprägt worden war. Die Deutschen in diesen Filmen waren immer als böse oder doof dargestellt worden. Ich war noch keine 30 und trotzdem, fast 50 Jahren nach dem Krieg, musste ich als Fremde lernen, die Deutschen als Menschen und nicht als Nazis zu sehen. In den letzten Jahren habe ich viele tolle Filme aus Deutschland gesehen, Filme, die lustige, liebenswerte und menschliche Deutschen dartstellten. Alle loben diesen Film aber ich war entsetzt. Ja, er war wunderbar inszeniert. Aber warum will ein Regisseur so ein Bild von den Deutschen zeigen?Menschen, die misbrauchen und misbraucht werden, die unsympatisch und böswillig mit einander umgehen und zu den schlimmsten Taten fähig sind, sogar die Kinder. Ich will so was nicht sehen.

Tomas Motzenbäcker

Hauthah fühlt man wie Kinder an den eiskalten Minen der Erwachsenen zerbrechen. Der glaubesfanatische aber emotional verkrüppelte Priester, dieser rücksichtslos, perverse Arzt. Alle selbst nur Opfer und Ihre Opfer - die Kinder - unsere Vorfahren? Das alles geht so sehr unter die Haut, ist gnadenlos genial inszeniert. Der Kriegsausbruch setzt dem Ganzen die Krone auf und erlöst all diese Verbrechen in rätselhafter Unaufgelöstheit in ein noch größeres Verbrechen - den Krieg. Einfach genial - der beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Den Oscar hätte dieser Film wirklich verdient.

astrid espey

Das ist mein Lieblingsfilm -
danke Herr Haneke ....
Haben den Film Samstagabend geguckt und als Familie beim SonntagmorgenFrühstück jede Menge Diskussionsstoff gehabt !

ekenah

Sowar das nicht Herr Haneke! Unsere Vorfahren waren nicht ausschliesslich gefühlverkrüppelte Inzester! Nicht Protestantismus oder Wilhelminismus haben den Faschismus zu verantworten, sondern sein Ziehvater - der Kapitalismus. Ein sehr gut dem Regisseur, ein Nichtgenügend dem Historiker Haneke, der angeblich kiloweise Literatur zum Thema gelesen haben will, anscheinend aber die falsche!!!!

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10 Deutsche Filmpreise - Oscar Nominierungen 2010
DAS WEISSE BAND - Das Buch zum Film

  1. "The White Ribbon is undeniably impressive." Guardian.co.uk
  2. "It's a rich detailed work pregnant with the sinister undertones and evil deeds for which the film-maker's work is legendary" Screendaily.com
  3. "Immaculately crafted in beautiful black-and-white and entirely absorbing" Variety.com
  4. "It's a superb cinematic work and an appropriately serious one" TheHollywoodReporter.com
  5. "Das weiße Band ist ein präziser und kluger Film, dessen hypnotisch ruhige Schwarz-Weiß-Bilder lange nachwirken." dpa
  6. "Denn dies ist ein wichtiger Film - ein sehr ernsthafter Versuch, etwas über das deutsche Wesen zu erzählen und das in einer angemessenen klaren Form." Berliner Zeitung
  7. "Ein Requiem, das lange nachwirkt." Stuttgarter Zeitung

Mit CHRISTIAN FRIEDEL LEONIE BENESCH ULRICH TUKUR URSINA LARDI FION MUTERT MICHAEL KRANZ BURGHART KLAUSSNER STEFFI KÜHNERT MARIA-VICTORIA DRAGUS LEONARD PROXAUF LEVIN HENNING JOHANNA BUSSE YUMA AMECKE THIBAULT SERIE JOSEF BIERBICHLER GABRIELA MARIA SCHMEIDE JANINA FAUTZ ENNO TREBS THEO TREBS RAINER BOCK SUSANNE LOTHAR ROXANE DURAN MILJAN CHATELAIN EDDY GRAHL BRANKO SAMAROVSKI BIRGIT MINICHMAYR SEBASTIAN HÜLK KAI MALINA KRISTINA KNEPPEK STEPHANIE AMARELL BIANCA MEY AARON DENKEL MIKA AHRENS DETLEV BUCK ANNE-KATHRIN GUMMICH Produzenten STEFAN ARNDT X Filme Creative Pool-Berlin VEIT HEIDUSCHKA Wega Film-Wien MARGARET MENEGOZ Les Films du Losange-Paris ANDREA OCCHIPINTI Lucky Red-Rom Idee, Buch & Regie MICHAEL HANEKE Dramaturgische Beratung JEAN-CLAUDE CARRIERE Kamera CHRISTIAN BERGERaac Ton GUILLAUME SCIAMA JEAN-PIERRE LAFORCE Schnitt MONIKA WILLI Ausstattung CHRISTOPH KANTER Kostüm MOIDELE BICKEL Maske WALDEMAR POKROMSKI ANETTE KEISER Produktionsleitung MIKI EMMRICH Herstellungsleitung ULLI NEUMANN Ausführender Produzent MICHAEL KATZ in Zusammenarbeit mit ARD DEGETO BAYERISCHER RUNDFUNK ORF Film/Fernseh-Abkommen FRANCE 3 CINEMA/FRANCE 3 CANAL+ TPS STAR TF1 VIDEO mit Unterstützung von MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG MITTELDEUTSCHE MEDIENFÖRDERUNG FILMFÖRDERUNGSANSTALT MINITRAITE DEUTSCHER FILMFÖRDERFONDS ÖSTERREICHISCHES FILMINSTITUT FILMFONDS WIEN MINISTERE DE LA CULTURE ET DE LA COMMUNICATION CENTRE NATIONAL DE LA CINEMATOGRAPHIE MEDIA EURIMAGES



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